Darum solltest Du dual studieren

Alle Vorteile des dualen Studiums zusammgenfasst: Gute Karrierechancen und Bezahlung! Andere Studenten werden nach dem Studium vielleicht schlecht verdienen. Das ist aber nur dann der Fall, wenn Deine Fähigkeiten nicht gefragt sind und Du in Deiner Studienzeit lediglich brot- und butterlose Kenntnisse erworben hast. Wenn es der Wirtschaft wieder einmal schlechter geht, dann gehen diejenigen, die arm an wertvollen Eigenschaften sind, in die Arbeitslosigkeit. Doch genau hier liegt der größte Vorteil des dualen Studiums: als dualer Student wird Dir dies sicher nicht passieren.

Vergiss das, was Du über die Vorteile des dualen Studiums auf den Werbeseiten der Unternehmen liest. Du kannst Theorie gleich in die Praxis umsetzen? Vielleicht. Du bekommst ein festes Gehalt und lebst nicht von der Hand im Mund? Richtig. Du hast einen ziemlich sicheren Job für die ersten paar Jahre nach dem Studium? Stimmt auch. Doch es gibt einen Hauptgrund, aus dem wir Dir guten Gewissens das duale Studium als vielversprechenden Weg in Deine Zukunft empfehlen:

 

In jedem dualen Studium baust du Fertigkeiten auf, die für dich und andere in Zukunft von Wert sein werden – hier liegt für den Studenten der größte Wert des dualen Studiums.

Lies Diesen Satz noch einmal. Ein normales Studium lässt einem Studenten viel Freiheit. Die Wahrheit ist, dass die meisten Studenten mit dieser Freiheit nicht umgehen können. Im dualen Studium dagegen, wirst Du zwangsweise auf einen beruflich sinnvollen Weg gepusht. Dafür gibt es zwei Gründe:

 

1. Du studierst einen gefragten Studiengang

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Willst Du aktuell in Bayern Englisch- und Geschichtslehrer werden, brauchst Du eine Studiums-Note von 1,0. Denn das Angebot an Lehrkräften mit dieser Fächerkombination ist groß und die Nachfrage klein. Schreibst Du Dich für ein duales Studium ein, weißt Du sicher, dass viele Unternehmen Studenten mit diesen Kenntnissen nachfragen. Denn sie bieten das teure duale Studium an und investieren sogar in Dich. Alle bezahlten dualen Studiengänge sind also Fächer, bei denen Unternehmen einen echten Mehrwert sehen.

Auch wenn Du von Deinem Studium nur einen Teil des Theoriestoffs aus dem Studium direkt bei Deinem Praxispartner anwenden kannst. Du wirst sogar dafür bezahlt, dass Du die Vorlesungen besuchst – das Wissen wird also auch von Deinem Ausbildungsort wertgeschätzt. Zusätzlich ist das Studium in einem dualen Studium meist deutlich stärker an der Praxis orientiert. Gerade wenn Du an einer Dualen Hochschule, einer Berufsakademie oder einer Fachhochschule studierst, wirst Du mehr Theorie in der Praxis ausprobieren können, als der durchschnittliche Student. Universitäten bilden alle Studenten zu potentiellen Wissenschaftlern aus und haben den Anspruch der Praxisnähe gar nicht.

 

2. Du erlernst wertvolle Fähigkeiten in der Praxis

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Das meiste, was Du im Studium lernst, hast Du ein Jahr danach schon vergessen. Das ist generell nicht so schlimm. Die meisten Absolventen, die wir kennen gelernt haben, benötigen in ihrem Job in der Wirtschaft ungefähr 10 % des Fachwissens, das ihnen an der Hochschule beigebracht wurde. Und das ist meistens sogar noch viel. Der Schnitt zeigt sich bei den meisten Studienfächern. Das ist eigentlich nicht dramatisch, doch ist es den meisten Abiturienten einfach nicht bewusst. Ich hatte gedacht, nach dem Abitur lerne ich jetzt nur noch Dinge, die ich auch wirklich im Job brauche. Das ist aber nur teilweise der Fall.

Dafür lernst Du im Studium noch deutlich mehr: Soft Skills und Methodenkenntnisse: etwa wie Du Dich in ein Thema einarbeitest. Doch genau dieselben erlernen alle anderen Studenten während ihres Studiums auch.

Allerdings ist das duale Studium noch viel mehr als ein Studium:  Da Du von Anfang an bei Deinem Partnerunternehmen in der Praxis eingesetzt wirst, erlernst Du während des Studiums Fähigkeiten, die in der Arbeitswelt wirklich gebraucht werden. Deutlich wird das mit drei Beispielen für jeden Typ von Fähigkeiten:

  • Softskills: Wie verhältst Du Dich gegenüber Deinem Chef, wenn Du mal etwas falsch gemacht hast? Wie knüpfst Du im Unternehmen wertvolle Netzwerke?
  • Methoden-Kenntnisse: Wie präsentiert man spannend und überzeugend? Wie strukturierst Du eine Projektarbeit?
  • Fachwissen: Welche IT-Programme sollte man in Deinem Berufsbild beherrschen? Excel, Powerpoint, SAP, CAD-Programme oder Photoshop? Wie geht man mit diesen Programmen um?

Die Antworten auf diese Fragen wird jeder duale Student während des Studiums erhalten. Auch vielen Studenten im normalen Studium gelingt das. Doch für den dualen Studenten führt daran kein Weg vorbei: Er erlebt in jeder Praxisphase live, mit welchen Werkzeugen seine Kollegen arbeiten.

Manche dualen Studenten haben ihr Wissen aus den Praxisphasen dazu genutzt, ein eigenes Unternehmen zu gründen. Wir haben unter anderem mit den Gründern und ehemaligen dualen Studenten Pierre Haarfeld und Jasmin Becker ein Interview geführt.

Klar gibt es noch andere Vorteile, die sich teilweise auch nach dem Hochschultyp richten. In unserem Buch findest Du dazu einen Vergleich zu allen Facetten des klassischen Studium und dualen Studiums. Wenn Du die beiden Vorteile in diesem Artikel verstanden hast, dann ist das aber schon mehr als die halbe Miete.

 

Link zum Ratgeberbuch

Unser Ratgeberbuch gibt Dir alle Tipps zum dualen Studium von der Suche nach dem richtigen Studiengang über die Bewerbung bis hin zum Übergang in den Beruf.

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