Duales Studium BWL – eine gute Idee?

Kann man BWL gut dual studieren?

Duales Studium BWL, Bank-BWL, Industrie-BWL und viele weitere Varianten. BWL ist einer der Studiengänge, die am häufigsten als duales Studium angeboten wird. Das Angebot an dualen BWL-Studiengängen ist deshalb riesig. Doch lohnt es sich, das Fach BWL dual zu studieren oder sollte man BWL lieber „klassisch“ studieren? Wir zeigen Dir in diesem Artikel und Video warum sich BWL prima als duales Studium eignet.

Hier bei uns erfährst Du die wichtigsten Vor- und Nachteile.

Hier noch einmal schriftlich unsere Analyse, mit etwas anderen Worten als im Video.

Vorteile:

    • BWL selber ist ein sehr theoretisches Fach. Die Praxisphasen des dualen Studiums machen das wett und sind ein guter Ausgleich zum Folienlernen. Auch sind die BWL-Module im Bachelor meist recht oberflächlich. Im dualen Studium kannst Du dann in den Praxisphasen vertierfen. Der Wert Deiner praktischen Arbeit im Unternehmen als dualer Student ist sehr hoch. Du lernst deutlich schneller als „normale“ Studenten, die nebenbei nicht dauernd Praktika machen. Unterschiede zwischen Theorie und Praxis hast Du relativ schnell kapiert. Zu einem gewissen Grad kannst Du das in der Uni erlernte noch vertiefen. Hauptsächlich aber bietet Dir der frühe Kontakt mit dem „echten“ Arbeitsleben die Möglichkeit wichtige Fähigkeiten für Dein Berufsleben schon früh und systematisch zu erlernen. Du weißt einfach von Anfang an „Wie der Hase läuft“.
    • BWL lebt von Projekten und Kommunikationsfähigkeiten. BWL ist kein Fach für Elfenbein-Theoretiker oder Kellerarbeiter. Gute Kommunikations- und Sozialkompetenzen sind für einen BWLer sehr sehr wichtig. Als dualer Student gehst Du in jungem Alter gleich mit Deinen Kollegen Essen und diskutierst mit Deinem Chef Deine Arbeit. So eignest Du Dir diese Fähigkeiten nahezu automatisch an. Auch Erfahrung in Projektarbeit ist für einen ausgebildeten BWLer wichtig. Während den Praxisphasen eines dualen Studiums wirst Du oft in Projekten eingesetzt.
    • Du bist der blutigen Konkurrenz der BWLer nicht mehr so stark ausgesetzt. Die Wahrheit ist: BWLer gibt’s wie Sand am Meer! Normalerweise muss man als BWLer wirklich zu den allerbesten gehören um sehr gute Karriere Chancen zu haben. Ein LMU-Prof hat uns am Tag der offenen Tür erzählt, dass man als BWLer auf jeden Fall versuchen sollte, zu den besten 5% des Studiums zu zählen. Als dualer Student bist Du allerdings schon in einem guten Unternehmen gelandet und kannst Dich nicht nur im Studium, sondern auch im Unternehmen beweisen. Bist Du mit dem Studium fertig, dann musst Du Dich nicht mehr gegen alle anderen BWLer durchsetzen. Du hast ja schon einen Fuß in der Tür und deshalb weniger Druck.

Nachteile

    • Eine wissenschaftliche Karriere wird mit einem dualen Studium schwieriger. Denn der schnellste Weg zu einem Job an der Uni, geht einfach immer noch über die Uni. Als dualer Student hast Du auch keine Zeit während dem Studium groß zu forschen. Das ist aber nicht so schlimm, denn die meisten BWLer werden sowieso für die Praxis ausgebildet und wollen gar keine Profs werden.
    • BWL ist ein Studium, dass Dir unendlich viele Möglichkeiten bietet. Denn BWLer werden in fast allen Branchen gebraucht. Du kannst in einem Startup oder einem großen Unternehmen anfangen. Du kannst in der Baubranche, im Gesundheitswesen oder bei einer Bank arbeiten. Du kannst im Einkauf, in Strategieabteilungen, Investmentabteilungen Deinen Beitrag leisten oder die Logistik des Unternehmens koordinieren. Machst Du ein duales Studium legst Du Dich zumindest zu Beginn schon auf eine Branche und eine eingeschränkte Auswahl an Berufsbilder fest. Das ist unserer Meinung nach der größte Nachteil für duale BWL Studenten im vergleich zu normalen Studenten.

Fazit

BWL eignet sich sehr gut für ein duales Studium

Link zum Ratgeberbuch

Unser Ratgeberbuch gibt Dir alle Tipps zum dualen Studium von der Suche nach dem richtigen Studiengang über die Bewerbung bis hin zum Übergang in den Beruf.

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